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Michael Wachtler

Stimmen zum Forschungsverbot für Michael Wachtler und der Beschlagnahmung
seiner Sammlungen und des geistigen Eigentums

Protestschreiben des Vereins „Berlin-Brandenburger Geologie-Historiker Leopold von Buch“!

Kopfschüttelnd und voller Ablehnung nahmen die Mitglieder unseres Vereins „Berlin-Brandenburger Geologie-Historiker Leopold von Buch“ das Gerichtsurteil von L’Aquila (Italien) gegenüber sieben Mitgliedern einer Expertenkommission „wegen fahrlässiger Tötung“ in Bezug auf das im Jahre 2009 erfolgte Erdbeben unter der Stadt L’Aquila in den Abruzzen zur Kenntnis.
Nunmehr erfahren wir von einem anderen derartigen Gerichtsurteil eines italienischen Landesgerichtes in Bozen (vom 29.11.2012) gegenüber dem im Hochgebirge neue Fossilienfundstellen suchenden und dort die offen zu Tage liegenden Fossilienfunde bergenden und diese wissenschaftlich bearbeitenden Paläontologen Michael Wachtler (Innichen).
Herr Michael Wachtler in Innichen ist ausgewiesen durch seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen ein solcher naturverbundener Kenner und verdient unser aller Zuspruch und Förderung. Eine vom Gericht in Aussicht genommene Bestrafung in Höhe „von 204.599 Euro wegen Schädigung des Ansehens des Landes“ erinnert uns an „Enteignungen“ im damaligen Deutschland 1933-1945 und in anderer Richtung nach 1945. Die Paläontologie, insbesondere die Paläobotanik in Europa verdankte immer ihre ersten und oft auch besten Fossilfunde dem aufmerksamen Auge privater Naturforscher wie L.v.Buch, E.F.v.Schlotheim, K.Graf Sternberg und Ch.Darwin und nachfolgend vieler Ärzte, Lehrer, Apotheker, Naturfreunde und ihren Büchern und Schriften dazu. Staatliche Museen und Institute konnten an diesen privaten Initiativen anknüpfen und sofern die nötigen Gelder zur Verfügung standen, durch gezielte Ausgrabungen wie heutzutage z.B. in Messel bei Darmstadt fortsetzen.
Große Museen z.B. auch das „Museum für Naturkunde in Berlin“ ehrte die Sammler, die seit 200 Jahren die Schätze des Museums durch ihre Schenkungen oder Nachlässe mehrten durch Marmortafeln und/oder Nennung ihres Namens in wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die Jahrzehnte nach ihnen erscheinen. Wir möchten den Verantwortlichen in Südtirol die Förderung und nicht die Bestrafung geologisch-paläontologischer Such- und Sammelarbeit für die Zukunft empfehlen! 22.Mai 2013

Protestschreiben von Prof. Dr. Rudolf Daber, ehemaliger Direktor das Naturkundemuseums in Berlin:

„Nehmen Sie den Undank von Polizei und angeblich „zuständigen“ Verwaltern und Verwaltungen in Museen und Instituten sich nicht zu sehr zu Herzen. Die Natur (und der geologische Aufschluß) spricht nicht zu jedem, wie ich aus eigener langer Erfahrung gut zu schätzen weiß, und da bleibt den „Zuständigen“ nur die erbitterte Verteidigung ihrer amtlichen Zuständigkeit. “  
“Lieber Fachkollege Michael Wachtler, Welch eine Ungerechtigkeit! Auch Ch. Darwin wäre wahrscheinlich straffällig gewesen, hätte er mit der Beagle heute in Oberitalien geankert und Fossilien gesammelt; Ad. Brongniart und G. de Cuvier auch ... In solidarischer Verbundenheit Ihr Prof. Dr. Rudolf Daber (Prof. emer.d. Paläobotanik der Humboldt-Universität zu Berlin und ehemaliger Direktor d. Instituts für Paläontologie und Museums) 2012

Kommentar von Dr. Stephan Schaal, Leiter der Abteilung Paläoanthropologie und Messelforschung an der Senckenberg Forschungsgesellschaft in Frankfurt einem der größten musealen Betriebe in Europa

“Die Sammlung Wachtler ist eine umfangreiche Fossiliensammlung, die eine große Bedeutung für die Geschichte der Dolomiten hat. ... Es gibt Fundstellen, an denen Wachtler nur mit hohem körperlichen Einsatz und durch gefährliches Klettern Fossilien erstmals nachgewiesen und geborgen hat.” 

Protestschreiben von Dr. Gotlind Blechschmidt, Vorstand des Vereins Mountain Wilderness Deutschland e.V.

Im vergangenen Jahr hatte ich als Urlaubsgast die Gelegenheit, das Museum „DoloMythos“ zu besuchen. Ich hatte schon viel davon gehört – ist es doch das einzige seiner Art in Südtirol. Es wurden im deutschen Fernsehen innerhalb eines Jahres drei Reportagen darüber ausgestrahlt! Von der Art und Vielzahl der Exponate und der professionellen Art und Weise, wie diese ausgestellt waren, war ich sehr überrascht. In einer Zeitreise bekommt der Besucher die Entstehung der Alpen und speziell der Dolomiten anschaulich und spannend vorgestellt. Das Museum „DoloMythos“ bildet so eine wertvolle Ergänzung zum „Weltnaturerbe Dolomiten“. Und dieses Kleinod der Südtiroler Museumslandschaft soll jetzt vielleicht aufgrund Behördenbestimmungen geschlossen werden!? Nicht weit entfernt fällt am Kronplatz (und nicht nur dort in Südtirol!) die Natur dem Skipistenbau zum Opfer, hier aber sollen die Ergebnisse langjähriger intensiver Forschungsarbeit derart beschnitten werden? Die Forschungen Michael Wachtlers und seine herausragenden Ergebnisse dienen dem Wissen um die Entwicklung der Erde. In seinem Museum macht er sie einem breiten Publikum zugänglich. Diese Behördenentscheidung ist nicht zu verstehen.“

Editorial von Christian Weise, Herausgeber der Zeitschrift Lapis, dem weltgrößten Mineralienfachmagazin

Ein Thema, das uns bereits seit längerem im Hintergrund beschäftigt, ist das Vorgehen der Südtiroler Landesregierung – vertreten durch die Verantwortlichen des Naturmuseums Bozen – gegenüber dem Privatforscher Michael Wachtler und seinen Aktivitäten. Was letztlich Auswirkungen auf alle Sammleraktivitäten in Südtirol haben könnte. Die Zukunft wird zeigen, ob dahinter wirklich ein politischer Wille oder vielleicht nur die Profilierungssucht von Vertretern des Landes Südtirol steckt.

Kommentar von Dr. Thomas Perner, ist Präsident Oregon Institute of Geological Research, 2012

“Gerade bei Fossilien, die an der Oberfläche gefunden werden und die mehr oder weniger der Erosion ausgesetzt waren ist dies besonders schwierig und verlangt umsichtiges Handeln. Auch der Abtransport solcher Fossilien, besonders im schwierigen Gelände, ist eine große Herausforderung die mit Vorsicht und entsprechend gut verpackt und gesichert durchgeführt werden muss. Vor allem im Hochgebirge ist dies eine schwierige und mühevolle Aufgabe die von M. Wachtler hervorragend durchgeführt wurde.”  

Bericht von Lapis, Februar 2012

Wird das Südtiroler Museum DoloMythos zerschlagen? Erst vor gut einem Jahr wurde es neu eingerichtet und erweitert: Nun soll das größte Dolomiten-Museum DoloMythos in Innichen, mit einer Vielzahl hochkarätiger Mineralien und Fossilien, zerschlagen werden – wenn es nach dem Willen der Behörden geht. Darauf läßt eine Schadenersatzklage von 204.599 Euro seitens des Landes Südtirol und Beschlagnahmung aller Museumsgegenstände sowie die Androhung einer Haftstrafe von vier Jahren für Michael Wachtler schließen. Grund dafür dürfte sein, dass der Museumsbetreiber Michael Wachtler – bekannt für seine Bücher, aber auch für seine Forschungen rund um die Dolomiten – schon öfters wegen seines Eintretens für eine stärker Natursensibilisierung und auch einer weniger gelenkten Bürokratie in Bezug auf die uralte Tradition des Sammelns bei verschiedenen Stellen angeeckt ist. Zum Verhängnis wurde Wachtler schließlich, dass er laut Anklage des Landes Südtirol seine Forschungen ohne offizielle Genehmigung betrieben haben soll und die Objekte im gut besuchten Museum nicht fachgerecht präsentiert würden. Südtirol hat schon in den letzten Jahren, nicht erst nach dem jahrelangen Rechtsstreit um die Gletschermumie Ötzi, den Ruf erworben, Bestimmungen über die Sammeltradition besonders rigide anzuwenden. Michael Wachtler, früherer Präsident des Südtiroler Mineralien- und Fossilienverbandes, ist sich keines Vergehens bewußt: „Ich habe mich mein Leben lang immer im Dienste der Allgemeinheit uneigennützig für Natur und Forschung eingesetzt. Wird das Museum DoloMythos zerschlagen, dann kommen sicher in nächster Zukunft die anderen privat oder vereinsmäßig geführten Naturmuseen an die Reihe.“ Angst herrscht mittlerweile auch bei den Sammlern. Es wird berichtet, dass einige schon aus Angst vor Anzeigen ihre Kollektionen entsorgt hätten. Was mit der Zerschlagung des größten Dolomitenmuseums mit seiner enormen Zahl an einzigartigen Mineralien und Fossilien bezweckt werden soll, ist noch unklar. Außer vielleicht, dass das gut besuchte Museum geschlossen oder dem Landesvermögen Südtirols einverleibt wird. Deswegen gibt sich Wachtler auch kämpferisch: „Wenn die Zeichen der Zeit nicht danach sind, kann ich meine Bücher auch im Gefängnis schreiben. Aber ich werde bis in die letzte Instanz weiterkämpfen. Es kann nicht sein, dass ein naturliebendes Kind, welches sich für Steine interessiert, gleich schon als Verbrecher abgekanzelt wird, während rings herum die Natur durch Straßen und Skigebiete zerstört wird.“


 

Dolomiten

Michael Wachtler - Highlights

Der größte Goldfund der Alpen

Megachirella wachtleri
der Urahn von Schlangen

Die Tirol-Saga
Historia eines Volkes von Wilden

Kristallwanderungen
Die schönste Kristallgeschichte der Welt

 

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